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Alexander von Humboldt in Französisch Buchholz

Was machte Alexander von Humboldt (* 14. September 1769 in Berlin; † 6. Mai 1859 ebenda), der berühmte Naturforscher und letzte Universalgelehrte, 1834 in Französisch Buchholz?

Lesen Sie hierzu einen kurzen Text, den unser Mitglied Detlev Enneper zusammengestellt hat.

Alexander von Humboldt in Französisch Buchholz

Alexander von Humboldt

Gemälde von Joseph Stiehler, 1843

Plan des Parks Buchholz, 1829

Deutlich zu erkennen sind die geschwungenen Wege, Gehölzgruppen, Durchblicke und die natürliche Einbettung des Wasserlaufs.

Lavierte Zeichnung von Peter Joseph Lenné

Quelle: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Plankammer Potsdam

Buchholzer Schlösschen um 1880; Archiv Enneper

Positionspapier zur Entwicklung im Nordosten von Pankow erarbeitet

Als Reaktion auf das Planungsvorhaben „Bürgerstadt Buch“, das tatsächlich im Wesentlichen den Ortsteil Französisch Buchholz massiv betrifft, haben  sich auf Initiative des BVV Mitgliedes Johannes Kraft (CDU) und des Mitgliedes des Abgeordnetenhauses Dirk Stettner (CDU) zahlreiche Vereine – u. a. der Bürgerverein Französisch Buchholz –  und Initiativen ( insgesamt 17 !)  Pankows zusammengesetzt, um zu einer zukünftigen Bebauung des Nordostens eine gemeinsame Position einzunehmen. Im Ergebnis wird das Vorhaben in der vorliegenden Planung abgelehnt und insbesondere gefordert, dass eine zukünftige Stadtentwicklung eine vorherige zukunftsorientierte Verkehrsplanung bedingt. Über unsere Köpfe hinweg werden wir eine Entwicklung unseres schönen Ortsteils hin zu einer Schlafstadt nicht hinnehmen!

Jens Tangenberg

Positionspapier Bauvorhaben Nordost Pankow

Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde erhielt Auszeichnung

Als offiziell anerkanntes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt wurde am Donnerstag, dem 22. August 2019, die Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde ausgezeichnet.

Bei sehr freundlichem Wetter nahm Brandenburgs Minister Jörg Vogelsänger auf dem Mustergut Hobrechtfelde die Würdigung vor.  Er dankte den Projektpartnern Berliner Forsten, Naturpark Barnim und Förderverein Naturpark Barnim, denen es gelungen ist, dauerhafte Synergien zwischen Naturschutz, Forstwirtschaft und stadtnaher Erholung zu etablieren.

Neben der offiziellen Urkunde und einem Auszeichnungsbanner erhielten die Projektpartner einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht.

Aus aufgeforsteten ehemaligen Rieselfeldern entwickelte sich durch Ganzjahresbeweidung und Wiedervernässung eine artenreiche, halboffene Waldlandschaft, in der ein deutlicher Anstieg der Artenvielfalt nachweisbar ist. Diese Ergebnisse haben die UN-Dekade-Fachjury beeindruckt.

Der Verein aufBuchen, der Bürgerverein Französisch Buchholz sowie viele Buchholzerinnen und Buchholzer haben in den letzten vier Jahren über 1.400 Rotbuchen auf den Hobrechtsfelder Rieselfeldern gepflanzt und damit einen wichtigen Beitrag geleistet.

 

Detlev Enneper (Text & Bild)

Von links: Petra Bierwirth (Förderverein Naturpark Barnim), Daniel Kurth (Landrat Landkreis Barnim), Jörg Vogelsänger (Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg), Dr. Michael Gödde (Leiter des Referates Naturschutz, Landschaftsplanung und Forstwesen Berlin), Dr. Peter Gärtner (Naturpark Verwaltung Barnim), Maximilian Wonke (Bürgermeister Gemeinde Panketal), Romeo Kappel (Forstamt Pankow)