Vernissage im Amtshaus Buchholz: Im Namen der Buche

Bäume kommunizieren. Menschen auch. Eindrucksvoll ging das vonstatten am 10. Oktober 2014 im Amtshaus von Französisch Buchholz. Zur Vernissage „Im Namen der Buche“ konnte Frieder Bubl, Vorsitzender des Kultur- und Bildungsvereins Nord-Licht, den Präsidenten des Freundschafts- und Förderkreises Buchholz Europa e.V. begrüßen. Rudi Wieckhorst reiste mit Frau Anni aus Buchholz/Dittmarschen an. Und schon im nächsten Juni, wenn sich Buchholzer mit Buchholzern in Berlin treffen, werden sie wieder bei uns sein. Jens Tangenberg, Vorsitzender des Bürgervereins, und Vorstandsmitglied Monika Tangenberg waren die Gäste von „nebenan“. Ein auserlesenes, hoch interessiertes Publikum forderte Detlev Enneper, der die Idee zur Darstellung der Buche in ihren vielen Facetten hatte, heraus.

Und was wurde aus dieser Idee? Ein sinnliches Erlebnis. Ein Aha-Erlebnis im Wortsinn.

Auf 41 Fotografien im Großformat steht die Buche, die Namensgeberin für immerhin 89 Ortschaften in Deutschland, im Mittelpunkt.

Die Naturaufnahmen selbst sind ästhetisch eine reine Freude, und sie bringen wichtige Erkenntnisse. Bis hin zum Kulinarischen. Bucheckern-Öl ist eine Delikatesse, konnten die Gäste im „Selbsttest“ feststellen; aus Buchenholz gefertigte Schablonen für Töpfchen zum Aussäen und später in die Erde versenken – Klasse.

Oder: Kennen Sie Horst Buchholz? Oder die Familie Buchholz? D. E. sagt Ihnen, was dahintersteht und bleibt weiter am Wald und besonders an der Buche dran. Einige, die seine Begeisterung teilen, haben den Verein aufBuchen e.V. gegründet und einen Platz gefunden, wo Buchenpflanzungen vom Förster begrüßt werden, ja auch der Naturierung der Rieselfelder dienen. Schauen Sie doch mal ins Internet bei aufbuchen.de. Vielleicht fangen Sie ja Feuer. Bis Ende Oktober können Sie die Ausstellung im Amtshaus besuchen. Tun Sie es im Namen der Buche.

Text und Bild: Renate Enneper

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