Weihnachtsbaum in Französisch Buchholz aufgestellt

Der Weihnachtsbaum vom Fliederblütenweg

Liebe Buchholzerinnen und Buchholzer, Sie erinnern sich? An die sonnigen Buchholzer Festtage 2018 mit dem Motto „Oh Tannenbaum …“ und einem Weihnachtsbaum im Festumzug? Wo so mancher meinte: „Die hamse doch… , na Sie wissen schon“.  Ja, jetzt ham wa ihn/sie. Eine wunderschöne Fichte aus der ehemaligen Kleingartenanlage „Buchholz“, die am Fliederblütenweg stand. Gespendet von Familie Rehwaldt.

Am 24. November wurde sie gefällt, transportiert und vor der Kirche in den einbetonierten Weihnachtsbaumständer eingesetzt.

Leistungsträger für dieses nicht ganz einfache und alltägliche Unterfangen war unsere Buchholzer Freiwillige Feuerwehr mit weiteren Unterstützern. Dafür herzlichen Dank.

Jetzt muss der Baum noch geschmückt werden, dann kann Weihnachten kommen.

Bürgerverein Französisch Buchholz e. V.

Text und Bild: Detlev Enneper

Buchenpflanzung fortgesetzt

Die Aktion zum Pflanzen von 775 Buchen im Bucher Forst, die auch durch den Bügerverein unterstützt wurde, wird mit einem neuen Projekt für ein Aboretum fortgesetzt.

Gitta und Heinz Bartsch aus Bremen hatten goldene Hochzeit und wollten mit etwas Lebendigem daran erinnern. Der Verein aufBuchen e. V. (www.aufbuchen.de) gab ihnen die Möglichkeit, eine erste Pflanzung für das Projekt „Arboretum – Buchen ohne Grenzen“ vorzunehmen. Das Arboretum soll sich den verschiedenen Arten der Buchen (lat. Fagus) und insbesondere den vielfältigen Abarten, Formen, Sorten und Kultivaren der Rotbuche (lat. Fagus sylvatica) widmen. Für Interessierte gibt es ein weites Betätigungsfeld.

Dem Anlass entsprechend, wurde aus der großen Formenvielfalt der Rotbuche eine Säulen-Goldbuche Dawyck Gold (lat. Fagus sylvatica Dawyck Gold) gepflanzt und eine „gewöhnliche“ Rotbuche (lat. Fagus sylvatica), die durch den Anlass symbolisch goldig wurde. Sie haben ihren Platz neben der Skulptur „großer Lichtraum“ gefunden und bereiten sich auf das Frühjahr vor.

Detlev Enneper, 3.November 2018  (Bild & Text)

Gedenkstele zu Ehren von Marianne und Johann Gottfried Schadow in Französisch Buchholz eingeweiht

Am 16. Oktober 2018 wurde mit der Enthüllung einer Gedenkstele im historischen Ortskern von Französisch Buchholz vor dem Grundstück Hauptstraße 43/44 dem Bildhauer Johann Gottfried Schadow und seiner Frau Marianne gedacht.

Der Ort, an dem die Stele aufgestellt wurde, nimmt Bezug auf das Refugium, in dem die Schadows von 1790 bis 1802 Erholung vom Berliner Alltag fanden. Für den Bildhauer war es sein „kleines Arkadien“, das ihn inspirierte.

Die von  der Bildhauerin Liz Mields-Kratochwil geschaffene  Gedenkstele wurde gefördert von:

KULTURGUT-FranzösischBuchholz-BIENCULTUREL                                  Ortschronistin Anne Schäfer-Junker                                                                Forum Stadtbild Berlin e.V.                                                                                Bezirksamt Pankow von Berlin

Die über 50 Buchholzerinnen und Buchholzer sowie Vertreter von Presse und Fernsehen, die zur Einweihung kamen, wurden im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Französisch Buchholz von der Pfarrerin Susanne Brusch begrüßt, danach referierte die Kunsthistorikerin Dr. Claudia Czok  über die Familie Schadow und mit einem Glas Sekt wurde angestoßen.

Text: Detlev Enneper
Fotos: Detlev Enneper, Olaf Grabs